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Cancún - ein Paradies auf Erden

Der letzte Eintrag ist schon mehr als 2 Wochen her und bevor mein Blog verstaubt, hier ein weiteres Update von mir aus Mexiko.

Was ist seitdem passiert? Nun ja, die Uni-Wochen gehen hier zum Glück schnell vorbei, ebenso stand die ein oder andere Feier an. Im Großen und Ganzen aber nichts besonderes, will euch hier ja nicht langweilen. Nur soviel, dass es ab nächster Woche das erste mal ernst wird. Klausur, Präsentation und noch 3 Reports schreiben. Ansonsten wird wohl der November mit mehreren Präsentationen und einem Kongress sowie Anfang Dezember studientechnisch am anstrengendsten.

 

Abgesehen davon will ich aber auch weiterhin noch so viel wie möglich in Mexiko erleben und sehen. Da kam die Einladung eines befreundeten Mexikaners gerade zur rechten Zeit, Anfang Oktober für 5 Tage nach Cancún (Yucatan-Halbinsel am Karibischen Meer, ganz im Osten des Landes) zu fliegen. 5 Tage, 5 Sterne, All Inclusive. Spontan 2 Wochen vorher den Flug gebucht und los gehts!

Und die Reise hat sich echt mehr als gelohnt!

Zum Flug: Erstaunlicherweise auf dem Hinflug kein einziges Mal nach einem Ausweis oder Pass gefragt worden - weder am Check-In, noch an der Sicherheitskontrolle und auch nicht am Boarding Gate. Dafür aber musste jeder noch vor dem Check-In seinen Koffer öffnen, der dann von Sicherheitsbeamten durchsucht wurde. Privatsphäre gleich Null, aber gut, immerhin dient's der Sicherheit. Ebenso lustige Anekdote auf dem Rückflug: In Cancún am Flughafen läuft einer als Parfümflasche verkleidet herum und macht die Leute vor der Sicherheitskontrolle darauf aufmerksam, dass man keine Flüssigkeiten mitnehmen darf. Lustige Abwechslung zu den immer ernsthaften Anweisungen des Sicherheitspersonals, was man sonst gewöhnt ist. 

Zum Hotel: Riu Palace Peninsula, unser Zimmer im 15. Stock, direkter Meerblick - Wahnsinn. Ebenso wie die ganze Zona Hotelera in Cancún. Mehr als 20 km auf einer vorgelagerten Landzunge ein Hotelkomplex an den nächsten gereiht. Übrigens, unter 4 Sterne-Hotels ist da nichts zu finden. Auffällig, dass ganz Cancún echt nur vom Tourismus lebt und darauf ausgerichtet ist. Ein ganz anderes Mexiko, als das was ich bis jetzt gesehen habe. War aber schön, mal wieder mit internationalen Gästen im Hotel zu sein. Endlich fühlte ich mich nicht mehr als Ausländer und ständig beobachtet weil auffallend groß.

 

Ansonsten haben wir jeden Tag etwas unternommen, da ich nicht nur im Hotel rumhängen wollte. Auch wenn ich es nach manchmal nur 4h Schlaf liebend gern gemacht hätte, habe ich mich doch jeden morgen aufgerafft, um etwas zu unternehmen. 

So ging es am 2. Tag nach Isla Mujeres, eine kleine Insel vor Cancún. Gleich von der Fähre runter nach gut 20-minütiger Überfahrt wird man an jeder Ecke angesprochen, ob man nicht irgendeinen Trip unternehmen möchte. Ebenso spontan haben wir uns dann entschieden, Schnorcheln zu gehen und hatten quasi unser eigenes Boot mit einem Guide. Hab erst den Schock meines Lebens bekommen, als der Guide auf einmal Brotkrümel ins Wasser warf und tausende von Fischen angeschwommen kamen. Ein super Erlebnis, umgeben von einem riesigen Schwarm von Fischen zahlreicher Arten zu Schnorcheln - Wahnsinn. Und schnell war auch die anfängliche Angst weg, denn die tun echt überhaupt nichts und berühren dich - selbst nur wenige Zentimeter entfernt - zu keiner Zeit. Ebenso auf dem Trip habe ich noch Delfine sehen können und hatte einen knapp 2 m großen Katzenhai auf dem Arm.

 

Am 3. Tag ging es dann weiter nach Tulum und Playa del Carmen. Dort besuchten wir die Maya-Ruinen und waren abermals Schnorcheln. Der Strand dort ist auch einfach der Hammer, wie im Paradies oder Bilderbuch! Jedoch sollte man in Playa del Carmen nicht direkt am Strand vor einem Club parken. Ist nämlich verboten und kostet. Freundlicherweise nehmen die Polizisten dann das Nummernschild ab und warten auf dich. Zum Glück haben die Mexikaner das aber nochmal glimpflich regeln können.

 

Ein weiteres Highlight habe ich mir dann für den 4. Tag aufgehoben: Chichen Itza, eines der neuen 7 Weltwunder. Schon einige Tage vorher habe ich diesen Trip gebucht. Von morgens 7 Uhr bis abends 19:30 Uhr ging es gut 200 km ins Landesinnere. Hieß im Umkehrschluss, um 6 Uhr aufstehen. Leider gab es zu der Zeit noch kein Frühstücksbuffet im Restaurant, aber kein Problem: Zimmerservice angerufen und Essen aufs Zimmer bestellt. All Inclusive machts möglich. Erst ging es vormittags zur "Cenote Ik Kil", eine Art unterirdisches Kalksteinloch mit Süßwasser (Trinkwasserqualität) gefüllt, in dem wir auch schwimmen konnten. Nach Stärkung am Buffet ging es dann weiter nach Chichen Itza - eine alte Pyramidenstätte der Maya. Insbesondere die Hauptattraktion - die Pyramide des Kukulcán - hatte es mir angetan. Wahnsinn, vor der Pyramide zu stehen, in die Hände zu klatschen und das Echo zu hören, das die Pyramide widergibt.

Müde aber völlig beeindruckt trat ich nach 12h den Rückweg zum Hotel an und ließ schließlich den letzten Abend im Hotel ausklingen. Dort in der 24h Open Sportsbar (in der übrigens auch ein Werder-Schal an der Wand hing!) noch einige Freunde kennengelernt - aus Brasilien, England, Holland und den USA. Mit denen haben wir dann auch zusammen den letzten Tag ausklingen lassen - an der hoteleigenen Poolbar, genial!

 

Insgesamt ein unglaublicher Spontan-Trip, der mir 5 Tage lang ein komplett anderes Mexiko gezeigt hat. Cancún und allgemein die ganze Halbinsel Yucatán kann ich jedem nur empfehlen, der Sehnsucht nach Sommer, Sonne und Meer hat. Aber Sonnencreme einpacken nicht vergessen! So habe ich als Andenken mal wieder einen schönen Sonnenbrand mitgebracht, aber bei 34 Grad und Sonnenschein will ich mich nicht beschweren. 

 

 

6.10.13 06:00

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